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Zwei Tage Wandern im Karwendel

Zwei Tage Wandern im Karwendel

Tag 1: Aufstieg & Erlspitze


Am ersten Tag starteten wir pünktlich um 8 Uhr am Wanderparkplatz Gießenbach. Man folgt hier einer Forststraße entlang des Gießenbachs bis man nach ungefähr 1,5 Stunden die Eppzirler Alm (1455m) erreicht.

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Wir machten hier eine kurze Pause und frühstückten erst einmal. Man hat von hier bereits einen guten Blick auf den weiter anstehenden Anstieg, welcher durch ein gut gepunktetes Lawinenfeld führt. Durch einen Schuttkessel gelangt man zu der Eppzirler Scharte (2102m). Ab hier kann man dann entweder direkt die Erlspitze über einen Klettersteig besteigen oder alternativ erst einmal wieder zum Solsteinhaus (1805m) absteigen.

 

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Auf Grund fehlender Ausrüstung und eines nahekommenden Gewitters entschieden wir uns für den flotten Abstieg Richtung Hütte. Diese erreichten wir trocken und ließen das Gewitter bei einem Mittagsschläfchen passieren. Nachdem sich die Wetterlage wieder beruhigt hatte und auch die Sonne sich zeigte, stand noch die Besteigung der Erlspitze auf dem Programm.

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Der Weg führt an einigen tief zerklüfteten Flanken und Felsnadeln vorbei, sodass man sich fast schon wie in den Dolomiten vorkommt. Dadurch, dass schwierigere Stellen stets mit Seilen abgesichert sind, ist die Besteigung des Gipfels auch für eher Ungeübte gut möglich. Ein gewisses Maß an Trittsicherheit und am besten keine Höhenangst sollten aber vorhanden sein.

 

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Nach knapp 600 Höhenmetern erreichten wir den Gipfel der Erlspitze (2404m). Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Zugspitzmassiv sowie das Karwendel.

Tag 2: Großer Solstein & Abstieg


Zum Warmwerden ging es am zweiten Tag zuerst auf den Großen Solstein (2541m). Viele durchziehende Wolken verdarben uns den Blick auf den Nachbargipfel – den Kleinen Solstein. Falls man genügend Zeit hat, kann man diesen Gipfel auch noch in gut 1 Stunde Gehzeit mitnehmen. Aber auch vom großen Bruder – der interessanterweise fast 100m niedriger als der Kleine Solstein ist – hat man eine einzigartige Aussicht auf das Inntal.

 

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Anschließend begaben wir uns auf den – ehrlich gesagt etwas unterschätzten – langen Abstieg zum Parkplatz zurück. Man steigt vom Großen Solstein wieder zum Solsteinhaus hinab und folgt dann den Schildern ins Gleirschtal, Richtung „Zirler Kristen Alm“. Danach geht es durch die sehr beeindruckende und enge Gleirschklamm. Man erreicht nach einigen Kilometern nun Scharnitz und folgt schließlich der Bahnstrecke entlang Richtung des Ausgangspunktes in Gießenbach.

 

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Die 2-Tagestour wird als mittlere bis schwere Bergtour eingeschätzt. Eine detaillierte Tourenbeschreibung findet Ihr auf dem Portal bergtour-online.de!