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Unser Blog des Monats: VitaminBerge.de

Unser Blog des Monats: VitaminBerge.de

Über VitaminBerge


Robert ist eine wahre Sportskanone – schon von klein auf. Schwimmen fand er zwar nicht so doll, dafür aber umso mehr das Volleyball, womit er richtig erfolgreich war. Und schließlich verlor der Hüne – Robert ist 2,04m groß! – sein Herz an das Trailrunning und die Berge. Auf seinem Blog VitaminBerge schreibt er über seine Liebe zum Laufen und seine aktuellen Runs, nimmt Podcasts auf und schießt das ein oder andere atemberaubende Foto, das selbst dem größten Laufmuffel irgendwie Lust macht, seine Laufschuhe anzuziehen.

Wir haben Robert zehn Fragen über sich und seinen Blog gestellt, denn wir wollten mehr über den smarten Läufer erfahren. Hier könnt ihr nachlesen, was Robert uns so zu erzählen hatte.

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Robert ist VitaminBerge

10 Fragen an VitaminBerge:






Mit welchen drei Worten würdest Du Dich beschreiben?

Autodidakt, Bergliebhaber, nett.

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Selbst Schnee kann Robert nicht stoppen

Du bist eine wahre Sportskanone und hast schon einige Sportarten ausprobiert. Was motiviert Dich immer wieder auf’s Neue?

Der Reiz Neues auszuprobieren und zu erleben ist schon seit Anfang meines Lebens in mir. Vielleicht ist es auch meine Unfähigkeit „Nein“ sagen zu können. Ich will alles probieren. Allein schon, um dann sagen zu können, ob mir etwas gefällt oder nicht. Auf die Meinung anderer vertraue ich schon, aber der Selbsttest ist mir lieber.

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Robert in seiner Heimat

Deine Passion ist das Trailrunning – was fasziniert Dich daran und wieso?

Mit meinem Vater war ich fast jedes Wochenende wandern. Das war toll und hat Spaß gemacht – trotz der vielen Abkürzungen, die dann doch länger wurden und mich als kleinen Jungen etwas genervt haben. Auch jetzt gehe ich noch gerne wandern, habe jedoch für mich festgestellt, dass es viel spannender für mich ist, die Wege zu laufen. Dabei geht es nicht immer um Bestzeiten, sondern darum, schneller an Orte zu gelangen, die ich wunderbar finde und länger dort bleiben zu können. Zum Beispiel um Fotos zu machen.

Welche Gedanken gehen Dir beim Laufen durch den Kopf?

Ein Menge! Und gar nichts. Beides ist möglich. Ich kann völlig abschalten, während ich über Stock und Stein laufe. Die Konzentration nicht umzuknicken oder abzustürzen lässt den Kopf frei werden. Es gibt aber auch Strecken, da ist es einfacher. Und dann geht die Gedanken-Maschine los. Das geht dann von Ideen für Projekte bis „Was gibt es heute Abend zu essen“.

Dein Blog heißt VitaminBerge – was bedeuten die Berge für Dich?

Die Berge geben mir Halt, fordern mich und sind meine Meditationsstätte. Nirgends anders kann ich so gut abschalten, zu mir kommen oder eine gute Zeit verbringen so wie in den Bergen. Für mich bedeuten die Berge sehr viel und werden immer fester Bestandteil in meinem Leben sein.

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Robert in Action

Gibt es noch andere Outdoor-Aktivitäten neben dem Trail Running, die dir viel Spaß bereiten?

Ohja, ich spiele immer noch aktiv in einem Volleyball-Team. Zugegeben: Im Volleyball war ich auch wesentlich erfolgreicher als in meiner Läuferkarriere. Die WM-Titel waren das Highlight als Sportler. Und sonst versuche ich mich etwas erfolglos an Yoga, gehe gerne im See schwimmen und im nächsten Jahr wird es das Projekt „Mein erster Klettersteig mit links“ geben. Einarmig mit Höhenangst auf dem Steig.

Wie sieht eine Woche ohne das Laufen aus?

Arbeiten, Fotos bearbeiten, Podcasts aufnehmen, soziale Medien füllen. Aber ohne laufen? Ist sehr selten, dass es diese Wochen gibt. Wenn ich nicht selbst bei einem Wettkampf laufe, dann bin ich meist mit der Kamera am Wegesrand unterwegs.

Dein ultimativer Tipp gegen ein Motivationstief?

Machen. Egal wie lustlos du bist, fang an! Die Lust kommt mit dem Start. Wenn das Motivationstief zum Beispiel bei einem sehr langen Lauf (UltraTrail) kommt, dann visualisiere deinen Zieleinlauf, denke an das Finisher-Bier oder deine Freunde, die auf dich warten. Das motiviert immer!








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Was sind Deine Ziele für das verbleibende 2016?

Nach einem Urlaub an der Ostsee geht es auf jeden Fall noch nach Südtirol zu den Drei Zinnen, aber auch der Gardasee ruft laut. Mein Wettkampfjahr ist vorbei und so stehen nur noch ein paar eigene Projekte und Ideen an. Und ich möchte meine Website noch besser aufbauen und den Podcast entwickeln.

Was sind Deine liebsten Trails? Gibt es ein paar Empfehlungen und vielleicht auch den ein oder anderen Trail, der Dir nicht so gut gefallen hat?

Meine liebsten Trails sind Single-Trails. Keine breiten Schotterwege oder Forststraßen, sondern knackige Trails – gerne Höhenmeter und etwas technischer. Besonders lieben gelernt, habe ich die Insel Madeira – ein Trailrunning-Paradies. Doch nicht nur dort, manchmal finde ich auch noch bei mir zu Hause im Revier schöne Pfade, die vorher verborgen lagen.

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Robert lebt für seine Passion


Von so viel Energie und Motivation sind wir regelrecht beeindruckt, denn Robert sprüht nur so vor Elan, wenn er seine Trails rennt – und lässt sich von niemandem bremsen. VitaminBerge ist ein Blog für alle, die gerne mehr über das Thema Trailrunning erfahren und eventuell damit starten wollen, denn Robert hat auch den ein oder anderen Geheimtipp in Sachen Trails in petto. Danke an Robert für das tolle Interview und weiterhin frohes Laufen!