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Night Running - Wissenswertes über das Laufen zu dunkler Stunde

Night Running - Wissenswertes über das Laufen zu dunkler Stunde
Die Tage werden merkbar länger und kündigen die lang ersehnte Sommerzeit voll lauer Abende an. Allerdings bringt die warme Zeit ein kleines Manko mit sich: die Hitze! Da gibt es die Sonnenanbeter, die sich von ein paar Sonnenstrahlen nicht verschrecken lassen und während des Laufs die Wärme auf ihrer Haut genießen. Und dann gibt es noch die, die abwarten, bis die Sonne endlich untergegangen ist, um sich der täglichen Runde durch den Park zu widmen. Denn nicht nur in Herbst oder Winter wird im Dunkeln gejoggt, sondern auch während der Sommermonate!

Dennoch gilt: Wer im Dunkeln joggt, muss sich ganz anders ausrüsten wie bei Tag – ganz gleich ob Frühjahr oder Herbst. Hierbei geht es um die Sicherheit des Läufers! Denn mit Stirnlampe, Reflektoren & Co werden Hindernisse schneller erkannt, wodurch das Verletzungsrisiko sinkt. Doch nicht nur das: ihr seid vor allem für andere Verkehrsteilnehmer schneller sichtbar und Zusammenstöße mit Bikern – oder im schlimmsten Fall Autos – werden verhindert. Safety first! Dies kann anhand weniger Tipps ganz leicht verhindert und die eigene Sichtbarkeit erhöht werden.

Night Running - 9 Tipps für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit



  • Running Wear in Schwarz im Schrank hängen lassen und lieber zu grellen Designs wie Gelb greifen! Das erhöht die Sichtbarkeit an schlecht beleuchteten Wegen oder Straßen. Laufkleidung in Knallfarben ist nicht nur modisch, sondern auch gut zu sehen.

  • Reflektierende Details an Jacken, Hosen, Shirts oder Schuhen machen andere Verkehrsteilnehmer aufmerksam, wenn diese von Auto- oder Radfahrern angestrahlt werden. So könnt ihr auf bis zu 150m erkannt, anstatt übersehen zu werden!

  • Das Tragen einer Leuchtweste macht euch sehr schnell sichtbar. Alternativ können auch Leucht-Armbänder getragen werden, die durch Blinken Aufmerksamkeit erzeugen.

  • Eine LED-Stirnlampe zeigt euch nicht nur den Weg und schützt vor bösen Stolperern, sondern sorgt auch für Achtsamkeit bei anderen Läufern. Außerdem können auf Feld- und Waldwegen Hindernisse schneller ausgemacht werden. Falls es regnet, hält eine Schirmmütze nicht nur die Lampe, sondern auch den Kopf trocken.

  • Es mag banal klingen, doch das Stoppen an Kreuzungen und Straßen ist ein absolutes Muss! Mangelnde Aufmerksamkeit bei Läufern sowie Rad- und Autofahrern kann zu schlimmen Unfällen führen. Lieber abwarten und Augenkontakt zu den Fahrern aufnehmen und die Reaktion abwarten.

  • Wer mit Kopfhörern joggt, hat eine mangelnde Wachsamkeit und hört Auto- und Motorradfahrer erst sehr viel später oder womöglich zu spät. Radfahrer kommen sozusagen auf "leisen Pfoten" und können leicht übersehen werden. Vor allem, wenn diese ebenfalls auf Reflektoren&Co verzichtet haben.

  • Wer auf wenig befahrenen Straßen ohne Gehsteig unterwegs ist, sollte immer links laufen. Es gilt: Links gehen - Gefahr sehen! So können Gefahren in Form von Fahrzeugen und Verkehrsteilnehmern rechtzeitig erkannt werden.

  • Frauen sollten in der Regel im Dunkeln nicht allein laufen. Lieber die beste Freundin oder eine gute Nachbarin auf die abendlichen Runden durch den Park mitnehmen!

  • Alle Sicherheitselemente – insbesondere die Reflektoren – sollten die europäischen Sicherheitsstandards erfüllen und die Zertifizierung DIN EN 471 tragen!