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Feuchtigkeitstransport

Feuchtigkeitstransport
Für einen reibungslos ablaufenden Feuchtigkeitstransport bei schweißtreibenden Aktivitäten sorgt innovative Funktionskleidung, die den Schweiß der Haut aufnimmt und ihn an die Außenseite des Materials abgibt, wo dieser verdunsten kann. Wenn der Feuchtigkeitstransport optimal abläuft, hinterlässt das Material ein stets trockenes Gefühl auf der Haut. In Phasen, wo der Träger nicht transpiriert, trocknet das Material sehr schnell und sorgt für einen angenehmen Tragekomfort. Diese Funktionen werden auch unter dem Begriff Feuchtigkeitsmanagement zusammengefasst.

Transpirieren ist eine Schutzfunktion des Körpers, um die Überhitzung durch die produzierte Wärme zu verhindern, welche bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten entsteht. Durch das Verdunsten des Schweißes auf der Haut, wird der Körper abgekühlt - allerdings auch nur, wenn der Verdunstungsprozess sehr hautnah geschieht. Bleibt die Kühlwirkung aus, schwitzt der Körper immer weiter und verliert unnötig viel Flüssigkeit. Damit dies nicht passiert, setzt man am Besten auf Funktionswäsche als erste Bekleidungsschicht.

Bei Funktionskleidung kommen in der Regel synthetische Fasern zum Einsatz - unter anderem Polyamid, Polyester oder Polypropylen. Natürliche Fasern wie Baumwolle oder Wolle eignen sich nicht für die Herstellung von technischer Bekleidung. Sie saugen sich zwar recht schnell mit Flüssigkeit voll, doch einmal nass geworden, trocknen sie nur sehr schlecht. Eine Ausnahme bildet Merinowolle, die trotz Feuchtigkeitsaufnahme angenehm trocken bleibt und diese nach außen leitet, wo sie schließlich verdunstet. Ein weiterer Pluspunkt dieser Schafswolle ist, dass sie selbst bei stark schweißtreibenden Aktivitäten geruchsneutral bleibt. Qualitativ hochwertige Funktionswäsche aus Merino gibt es bei Icebreaker.